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Kulturfreunde Neusalza-Spremberg
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Doppelkopf - Semechin, Roewer

Doppelkopf - Eine Ausstellung in der Rathausgalerie von Igor Semechin und Susanne Roewer

Ausstellungsbeginn Freitag, 18. Januar 2019

Wer Neusalza-Spremberg virtuell oder in Wirklichkeit besucht, bekommt viel von Igor Semechin zu sehen. Der Dresdner Fotograf hat diesen Flecken Erde wie eine schöne Geliebte portraitiert. Detailreich und zärtlich zeigt er alle Facetten: die wilden, die sanften, die plakativen, die verborgenen, die historischen und auch die glänzenden Oberflächen des digitalen Zeitalters.
Im 777. Jahr nach der Unterzeichnung einer Urkunde, die die Besitztümer des Hartwicus de Sprewemberch betraf, präsentiert Igor Semechin im Gebäude der Stadtverwaltung in der Kirchstraße seine Dokumentation dieses Ortes.

Zu besonderen Anlässen verlässt der Künstler das Atelier und bringt Freunde mit: in diesem Fall die Berliner Bildhauerin Susanne Roewer, die mit Igor Semechin mehrfach zusammengearbeitet hat. Sie besitzt einerseits eine besondere Beziehung zu Sachsen – sie wurde in Schlema geboren, studierte Materialwissenschaften an der Bergakademie und gestaltete mehrere Denkmäler in Freiberg – und freut sich andererseits, die ausgestellten Fotos plastisch zu kommentieren. So ergibt sich ein künstlerischer Austausch, der die Motive aus ihrer rein dokumentarischen Funktion herausholt und sie in einen Dialog über Politik, Religion und Sinn des Lebens verwickelt.

Igor Semechin wurde in Moskau geboren, studierte an der Pädagogischen Hochschule Dresden und promovierte in Hochschulmethodik. Sein beruflicher Werdegang schließt die Geschäftsführung eines Technologieunternehmens, Leitungstätigkeiten in Beratungs- und Versicherungsunternehmen und die Ausbildung junger Erwachsener ein. Ganz im Geist der Renaissance verbindet er in seinem Leben mühelos Wirtschaft, Forschung, Musik, Sport, bildende Kunst und Lebensart. Von Jugend an dokumentierte er die verschiedenen Aspekte von Umwelt und Gesellschaft in ihrer vollen Bandbreite mit der Kamera. Fotografisches Können vereint sich mit Neugier, Hingabe und Lebenszugewandtheit zu einer unschlagbaren Kombination, geschätzt von vielen Museen, Institutionen, Firmen und Personen des öffentlichen Lebens.

Susanne Roewer studierte Materialwissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg bevor sie an der Universität der Künste Berlin das Studium der Bildhauerei und Grafik aufnahm. Dieses beendete sie 1999 mit dem Meisterschülerabschluss. Vor dem Umzug in die Schweiz betrieb sie ihr Atelier und zusammen mit Marc Pätzold und Gregor Hildebrand die bekannte G7 Netzwerkgalerie in Berlin. Ihre Arbeiten wurden bereits in nationalen und internationalen Galerien, Kunstvereinen und Museen gezeigt. Arbeitsstipendien und Ausstellungen führten sie nach Tasmanien, Kalifornien, Indiana und Schottland. Vier von ihr gestaltete Denkmäler befinden sich in Freiberg. Susanne Roewer hat ihr Atelier in Berlin Oberschöneweide und wird von der Galerie Kornfeld, Berlin, vertreten.

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