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Kulturfreunde Neusalza-Spremberg
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Stunde der Musik

Sonderveranstaltung - Gala “Bilder einer Ausstellung”

Datum: 2. Februar 2019

Es musizierten Lindsay Funchal/Sopran, Nico Müller/Bariton, Florian Mayer/Violine, Hans-Ludwig Raatz/Violoncello, Prof. Michael Schütze/Klavier&Moderation

und boten in fünf Programmblöcken Oper, Operettenhits und Musical. Umrahmt wurde der musikalische Teil von einem Galamenü der Extraklasse.

Programm:

1. Block
Johann Strauss - Fledermaus - "Ich lade gern mir Gäste ein"
Emmerich Kalmán - Die Csardasfürstin - "Machen wir´s den Schwalben nach"
Emmerich Kalmán - Gräfin Mariza - "Höre ich Zigeunergeigen"
Franz Lehár - Lustige Witwe - "Oh Vaterland"
Carl Millöcker - Der arme Jonathan - "Ach wir armen Primadonnen"

2. Block
Wolfgang Amadeus Mozart - Cosi fan tutte - "O Soave il vento"
Wolfgang Amadeus Mozart - Zauberflöte - Papagna/Papageno
Wolfgang Amadeus Mozart - Le nozze - "Non so piú"
Wolfgang Amadeus Mozart - Don Giovanni - "La ci darem"

3. Block
Charles Gounod - Romeo et Juliette - "Je veux vivre"
Georges Bizet - Carmen-Medley - Habanera - Duett "Si tu m´aimes Carmen"
Léo Delibes - Lakmé - Blumenduett

4. Block
Gioachino Rossini - La danza
Gioachino Rossini - La Cenerentola - Cruda sorte
Gaetano Donizetti - L´elisir d´amore - Duett Adina/Belcore
Giacomo Puccini - Gianni Schicchi - "O mio babbino caro"
Gioachino Rossini - Katzenduett

5. Block
Frederick Loewe - My Fair Lady - Ich hätt getanzt
Frederick Loewe - My Fair Lady - Es grünt so grün
Andrew Lloyd-Webber - Musik der Nacht - Die Liebe stirbt nie "So sehr fehlt mir dein Gesang" - Love trio

 


Lindsay Funchal

Lindsay Funchal
Foto: ©Lindsay Funchal

Biografie

Die deutsch-brasilianische Sopranistin studierte Gesang in Belo Horizonte (Minas Gerais), wo sie ihr Bachelor- Studium absolvierte und früh mit großem Erfolg bei vielen Musikfestivals und Konzerten auftrat.
Sie absolviert ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und derzeit wird sie von KS Brigitte Eisenfeld gesangstechnisch betreut.

Gastspiele führten Lindsay Funchal zum "Impuls Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt", ans Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden, an die Kammeroper Schloss Rheinsberg (als Preisträgerin des 22. Internationalen Gesangswettbewerbs 2012), zu den Händelfestspielen Halle, an die Landesbühnen Sachsen und an das Theater Görlitz. 2014 war sie zu Gast bei den Elblandfestspielen Wittenberge, die durch den rbb übertragen wurden.

Lindsay Funchal ist Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe, wie zum Beispiel 1. Preis/"Gesangswettbewerb Salvalírico" (Salvador/2008); "Besonderen Preis der Jury"/"Gesangswettbewerb Maria Callas" (São Paulo/2009), 3. Preis/"Gesangswettbewerb Heitor Villa-Lobos" (Vitória/2009) und 2. Platz/"Gesangswettbewerb Ocean Classical Award" auf der MS Deutschland (2013).

Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Lindsay Funchal zum Ensemble des Mittelsächsischen Theater Freiberg und singt Partien wie Susanna/DIE HOCHZEIT DES FIGARO, Musetta/LA BOHÈME, Giulietta/I CAPULETTI E I MONTECCHI, Zdenka/ARABELLA und Valencienne/DIE LUSTIGE WITWE.

 


Nico Müller

Nico Müller
Foto: ©Nico Müller

Biografie

Opernsänger (Konzertexamen) und Gesangspädagoge

Bekannt als Mitglied der Formation „ADORO“ (über 1,7 Millionen verkaufte Tonträger / mehrfach für den Echo nominiert), ist der deutsche Opernsänger auch als Solist erfolgreich auf deutschen und internationalen Bühnen. Er sang bereits mit Größen wie Barbra Streisand, Jose Carreras, Grace Bumbry, Pia Douwes, Ethan Freeman und Joceline B. Smith in Deutschland, Österreich und der Schweiz und mit Katherine Jenkins u.a. in der Royal Albert Hall - London.

Nico Müller ist darüber hinaus sowohl im Musiktheater als auch in den Bereichen Lied, Konzert und Oratorium vielfältig aktiv. Seine Engagements führten ihn u.a. an die Staatsoperette Dresden, zu den Schlossfestspielen Sondershausen, an das Opernhaus Chemnitz, an die Theater Gera- Altenburg, Hof, Weimar und Münster. Dort übernahm er verschiedene Solistenrollen in „Hochzeit des Figaro“ (Mozart), „Die schöne Helena“ (Offenbach), „Jekyll and Hyde“ (Wildhorn), „Les Miserables“ (Schöneberg) und sang die Hauptrolle des „Jakob Lenz“ in der gleichnamigen Oper (Rihm).

Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als gefragter Gesangspädagoge im Bereich Musical und Klassik tätig und war musikalischer Leiter und Regie/Lichtdesign bei verschiedenen Musical Galas . Er unterrichtet regelmäßig in Dresden und Sulzbach-Rosenberg (Bayern) und wird deutschlandweit für Workshops gebucht. Viele seiner Schüler stehen mittlerweile selbst auf der Bühne oder studieren an Musikhochschulen in Deutschland.

Seine musikalische Ausbildung begann Nico Müller an der Musikschule Vogtland in den Fächern Gesang, Klavier und Akkordeon.

Ab 2001 studierte der Wettbewerbspreisträger (Jugend Musiziert) Gesangspädagogik an der Musikhochschule Dresden und Operngesang an der Musikhochschule Weimar. Dort wurde er von Prof. Mario Hoff betreut und nahm an Kursen von Olaf Bär, Prof. Karl Peter Kammerlander und Frau Prof. Charlotte Lehmann teil. Nach seinem Abschluss (2009) als Diplomsänger im Bereich Musiktheater, Oper und Konzert, absolvierte er erfolgreich das Aufbaustudium „Konzertexamen“ an der Musikhochschule Köln.

 


Florian Mayer

Florian Mayer
Foto: www.annas-foto.de

Biografie

Florian Mayer begeistert seit Jahren durch Originalität und charismatische Bühnenpräsenz ein ständig wachsendes Publikum. Die Presse bescheinigte ihm schon frühzeitig "berstendes Musiziertemperament, improvisatorische Fähigkeiten, sowie hohes geigerisches Können". Der studierte "Klassiker" liebt das Experiment und setzt auf Vielseitigkeit. Vom klassischen Violinabend über die freie Improvisation bis hin zum weiten Feld der Jazzmusik spannt er gekonnt den musikalischen Bogen – manchmal auch an einem einzigen Konzertabend. Er überrascht mit Neuentdeckungen, mit ungewöhnlichen Spielarten und ungewohnten Programmzusammenstellungen.

Florian Mayer studierte an der Dresdner Musikhochschule bei Prof. Heinz Rudolf und KV Prof. Wolfgang Hentrich. Im Laufe der Orchesterausbildung kam er mit namhaften Dirigenten wie Sir Colin Davis, Marek Janowski und Wayne Marshall zusammen. Diplom und Aufbaustudium absolvierte er "mit Auszeichnung" und konzentrierte sich anschließend in der Meisterklasse auf seine solistische Laufbahn. Florian Mayer sucht stets nach musikalischen Herausforderungen und zeigt sich virtuos und unkonventionell. Neben Soloabenden mit Werken von Niccolo Paganini oder Heinrich Wilhelm Ernst wählte er das Korngold Violinkonzert für sein Debüt und nahm Werke wie Rudi Stephans "Musik für Geige und Orchester" oder Ralph Vaughan Williams' "The Lark Ascending" in sein Repertoire auf. Er brachte das Violinkonzert des Amerikaners Steven Rosenhaus und zahlreiche Werke seines Vaters Eckehard Mayer zur Uraufführung. In der Konzertreihe "Bulgarische Stimmen" stellte er weitgehend unbekannte klassische Violinliteratur bulgarischer Komponisten vor. 2001 erhielt Florian Mayer das Carl Maria von Weber-Stipendium sowie den Nachwuchsförderpreis der Sächsischen Zeitung. Er war mehrfach beim Moritzburg Festival, bei den Dresdner Musikfestspielen und anderen Festivals zu erleben.

Mit großer Hingabe pflegt Florian Mayer seine musikalischen Vorlieben außerhalb der Klassik. Begegnungen mit Jazzlegenden wie Günter Baby Sommer und Günter Hörig, Duoabende mit dem Pianisten Andreas Gundlach sowie eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Falk Zenker prägten seinen Weg zum Jazz und dem experimentellen Musizieren. Als Studiomusiker wirkte er bei Produktionen der Pet Shop Boys und Sido mit. Als Mitglied der Gruppe Das Blaue Einhorn gestaltete er mit rund 100 Konzerte jährlich bis 2013 die letzten 7 Jahre der Bandgeschichte mit.

Florian Mayer kann auf eine langjährige Erfahrung im Theaterbetrieb zurückblicken. In zahlreichen Produktionen des Staatsschauspiels Dresden, aber auch der Semperoper und anderer Dresdner Häuser sowie am Deutschen Nationaltheater Weimar, wirkte er bereits mit. Zu einer Paraderolle entwickelte sich "Der Fiedler auf dem Dach" im Musical "Anatevka", den er in Dresden und Cottbus überaus erfolgreich auf der Bühne darstellte. Sein Gastengagement am Staatstheater Cottbus von 2012 bis 2016 umfasste auch die Rolle des Zigeunergeigers in der Operette "Gräfin Mariza".

Eine eigene Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Mayer trifft…" richtet Florian Mayer im Dresdner KulturHaus Loschwitz aus. Darin lädt er in loser Folge verschiedene Künstler zum Gespräch und gemeinsamer Aktion ein.

Im Frühjahr 2014 erschien Florian Mayers eigenproduzierte Debüt-CD mit selbst komponierten "11 Präludien für Violine solo".Es folgte der ebenfalls auf CD veröffentlichte Live-Mitschnitt seiner Programms "Mein Paganini" im Jahre 2015. Weitere Produktionen sind in Vorbereitung.

Ab der Saison 2017/18 gehört Florian Mayer zum Ensemble der Formation PAGO LIBRE aus der Schweiz.

 


Hans-Ludwig Raatz

Hans-Ludwig Raatz
Foto: Hans-Ludwig Raatz

Biografie

Hans-Ludwig Raatz, geboren 1985 in Rochlitz/Sachsen, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Nach einigen Jahren der Musikschulausbildung in Mittweida wechselte er im Jahre 2000 an die Spezialschule für Musik nach Dresden und legte dort 2004 sein Abitur ab. Direkt im Anschluss nahm er sein Violoncellostudium an der Hochschule für Musik Dresden auf und erhielt unter anderem bei Simon Kalbhenn (Solocellist der Staatskapelle Dresden) Unterricht, der bereits an der Spezialschule sein Lehrer war. Von 2010–2013 studierte er im Masterstudium bei Prof. Stephan Forck an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Seine Studien vertiefte er durch Meisterkurse bei Prof. Michael Sanderling, Prof. Jens Peter Maintz, Götz Teutsch, Prof. Wolfgang Boettcher, Prof. Peter Bruns und Prof. Stephan Forck.

Orchesterspiel und Kammermusik nehmen einen großen Raum im musikalischen Wirken von Hans-Ludwig Raatz ein. So war er von 1999–2002 Mitglied im Landesjugendorchester Sachsen und spielte in den ersten Jahren des Studiums als Solocellist bei der Jungen Sinfonie Berlin unter Marc Piollet und als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Erste professionelle Orchestererfahrung konnte er als Substitut der Dresdner Philharmonie und der Sächsischen Staatskapelle Dresden sammeln und kehrte 2011 noch während des Studiums im Rahmen eines Zeitvertrages zur Dresdner Philharmonie zurück. Seit August 2015 füllt er diese Position erneut aus.

Unter anderem ist er Solocellist der Sinfonietta Dresden und der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden sowie gern gesehener Gast bei der Staatskapelle Dresden, Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Dresdner Kapellsolisten und dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden.

Solistische Erfahrungen sammelte er mit den Rokokovariationen von Tschaikowsky, dem Haydn D-Dur Cellokonzert, dem Boccherini B-Dur Cellokonzert in der Fassung von Friedrich Grützmacher, dem Stabat Mater für Chor und Solocello von Knut Nystedt und zuletzt mit dem berühmten Cellokonzert von Dvorák.

 


Prof. Michael Schütze

Michael Schütze
Foto: Michael Schütze

Biografie

Michael Schütze studierte an der Hochschule für Musik Dresden bei Ute Pruggmayer-Philipp und Gertraud Geißler und absolvierte sein Konzertexamen für Liedbegleitung mit Auszeichnung. Er erhielt u.a. Unterricht in der Liedklasse von KS Dietrich Fischer-Dieskau. Einladungen zum renommierten Festival des Boston Symphony Orchestra folgend setzte er sein Studium am Tanglewood Music Center (USA) fort. Michael Schütze konzertierte als Solist verschiedener Orchester, darunter die Anhaltische Philharmonie Dessau. Regelmäßig wird er als offizieller Begleiter für internationale Gesangswettbewerbe verpflichtet, zum Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, zum Wettbewerb des Bayrischen Rundfunks „La Voce“, den „NATS“ in Los Angeles, DEBUT in Weikersheim und zum „Competizione dell’Opera“. Er unterrichtet Korrepetition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Dresden. Außerdem ist er gefragter Begleiter verschiedener Chöre (Dresdner Kammerchor, Singakademie Dresden u.a.) sowohl als Pianist als auch als Organist. Seit 2004 unterrichtet er regelmäßig als Gastdozent in den Vereinigten Staaten, wie an der California State University in Fullerton, dem Cincinnati Conservatory of Music, der Brigham Young University Provo sowie an der University of Delaware. 2014 nahm er eine DAAD-Gastdozentur an der University of New Mexico wahr und unterrichtete als Gastdozent an der Ionischen Universität Korfu. Er arbeitete als Liedbegleiter mit Sängern wie KS Olaf Bär, KS Andreas Schmidt, Christoph Pohl und Henriette Gödde, mit der er 2016 den 1. Preis beim Internationalen Schumann-Wettbewerb in Zwickau gewann. Konzerte und Festivals (Festival Mitte Europa, Lausitzer Musiksommer, Kurt-Weill-Fest Dessau, Dresdner Musikfestspiele) führten ihn in zahlreiche europäische Länder. Rundfunkaufnahmen bei MDR und RBB und dem zypriotischen RIK liegen vor. 2011 wurde er Professor an der Hochschule für Musik Dresden. Einladungen für Meisterkurse für 2018 führen ihn an die Georgia Southern University sowie die Brigham Young University. Außerdem wird er erneut als offizieller Begleiter beim Internationalen DEBUT-Wettbewerb arbeiten und Konzerte in ganz Deutschland und den USA geben. Im Frühjahr erscheint beim Label GENUIN eine Lied-CD mit Werken des koreanischen Komponisten Young Jo Lee mit der Sopranistin Yoora Lee-Hoff.

 


 

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